Wir alle kennen Angst, Wut, Trauer, Schmerz, Einsamkeit, sich nicht verstanden fühlen, Unsicherheit und gehen mit diesen Gefühlen sehr unterschiedlich um.
Meist hatten wir wenig konstruktive Vorbilder, weil sich irgendwie fast alle Menschen irgendwie hindurchnavigieren, durch das Meer des Lebens. Wir haben es in keiner Schule gelernt.
Von Kindern wird aber Vieles erwartet. Vieles, was wir Erwachsenen selbst nicht ausreichend hinbekommen.
Kinder wollen werden, wer wir sind, sie schauen genau hin, nehmen auf, was sie sehen und erleben und sie wenden es an.
Es ist wichtig für uns, Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und Kinder, wie uns selbst, einfühlsam zu begleiten.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit folgenden Fragen:
Was brauchen Erwachsene im Umgang mit den Gefühlen der Kinder?
Was brauchen Kinder im Umgang mit ihren Gefühlen?
Wie können wir uns selbst und die Kinder dabei unterstützen mit unterschiedlichsten Gefühlen umzugehen?
Inhalte:
- Begriffsklärung Gefühle und Bedürfnis
- Wie entstehen Gefühle?
- Selbstreflexion im Umgang mit starken Gefühlen
- Tridentitätsmodell nach Frick/ Baer
- Welche Rolle spielen Sprache, Haltung und Beziehung?
- Wie können wir lernen, unsere Gefühle auszudrücken und zu regulieren?
Neben theoretischen Grundlagen bietet das Seminar viele praktische Beispiele, Austauschmöglichkeiten.